Über mich

Dr. Daniel Spanke

*1966 in Gelsenkirchen

· Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Freier Sprecher Berlin, AFSB

· Mitglied im der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier e.V., BATF

· Lebens- und Arbeitsorte in Gießen, Köln, Emden, Wilhelmshaven, Stuttgart, Bern, Hamm und seit 2019 fest in Berlin

· verheiratet, geschieden, Vater zweier Kinder, seit 2011 verbunden mit meinem Partner

Beruflich und auch privat habe ich den vergangenen Jahrzehnten regelmäßig und oft Reden und Vorträge gehalten. Dies hat mir so viel Freude gemacht und stieß auf so viel Resonanz, dass in mir der Entschuß reifte, mich beruflich auf das Redenschreiben, – halten und die Mitgestaltung von Feiern und Festen zu fokussieren. Es ist mir ein Ansporn, Ihnen mit großen Engagement einen Dienst anbieten zu können, den ich gut beherrsche, der mir Freude macht und den ich sehr gerne in Ihrem Sinne erfüllen möchte.

Mein erstes Berufsleben war ganz der Kultur, genauer gesagt der Bildenden Kunst gewidmet. Nach einem Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Klassischen Archäologie und meiner Promotion habe ich für einige Museen als Kurator gearbeitet und Ausstellungen geplant und durchgeführt. An eine besondere Ausstellungseröffnung erinnere ich mich genau, zu der ich die Rede für den Oberbürgermeister, für unsere Direktorin und auch noch für mich selbst habe schreiben dürfen – viele lobten hinterher, wie gut der OB, die Direktorin und ich gesprochen hätten und so individuell…  Darüber habe ich mich sehr gefreut. Jeder fand sich in der Rede, die ich für ihn geschrieben habe, wieder. Die Bildende Kunst ist für mich nach wie vor ein Schatz, an dem wir alle teilhaben dürfen. Ich bin davon überzeugt, dass auch gute Kunst uns an Grenzen führt wie das bei allen tiefen Erfahrungen wohl so ist. Von diesen Grenzen eröffnen sich uns neue Sichtweisen auf das Leben. Freiberuflich bin auch weiterhin als Kurator und Autor tätig.

 «Passerelle – Festreden Daniel Spanke» habe ich als Unternehmen im Frühjahr 2020 gegründet. Im September 2020 wurde ich mit einer Aufnahmeprüfung und Proberede in die Arbeitsgemeinschaft Freier Sprecher Berlin, AFSB, aufgenommen, des Berufsverbandes der freien Trauerredner im Land Berlin und ich vernetzte mich auch in der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier, BATF. Ehrenamtlich arbeite ich als Sterbebegleiter im ambulanten Hospizdienst, wozu ich eine Ausbildung agemacht habe, und engagiere mich zudem im interreligiösen Dialog. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen und der römische, na, eher der rheinische Katholizismus meiner Familie mit seiner geistigen Weite, seiner Lebensklugheit und seinem Humor haben mich geprägt. Dennoch gehe ich selbst spirituell auch Wege, die über den Horizont meiner angestammten Religion hinausführen. Atheistisches und humanistisches Denken ist mir wohl vertraut.

Fasziniert haben mich seit jeher die kulturellen Formen, die wir den Stationen unseres Lebens geben. Das sind zum Beispiel die Übergangsfeste, die wir ausrichten. Meinem Leben haben solche Übergänge Tiefe gegeben. Auch das möchte ich mit meinen Dienstleistungen durch «Passerelle» gerne weitergeben.